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Nepal, das Königreich am Himalaya gehört zu den
großartigsten und faszinierendsten Ländern auf dieser Erde. Wer einmal
in Nepal war - sagt man - kommt immer wieder. Nepal gehört aber auch zu den fünf ärmsten Ländern der Welt. Das Jahreseinkommen liegt bei weniger als ATS 2.000.- pro Kopf und über 60 Prozent der 21 Millionen Einwohner des Landes leben unter dem Existenzminimum. Nach wie vor ist die Kindersterblichkeit sehr hoch und die Lebenserwartung mit durchschnittlich 54 Jahren sehr gering. Vom Geld, das die Touristen, Trekker und Bergsteiger ins Land bringen, hat die Bevölkerung Nepals sehr wenig. Sicher viele profitieren vom Tourismus und haben auch einen - für Nepal - guten Lebensstandard erreicht. Aber trotzdem: es fehlt an allem: Essen, Trinkwasser, Kleidung, Arbeit, Schulen und medizinische Versorgung. Nicht einmal die Hälfte der Nepali hat Zugang zu sauberem Trinkwasser, tödliche Infektionskrankheiten sind die Folge. Sanitäre Einrichtungen wie Toiletten besitzen nur sechs Prozent der Bevölkerung. Große Summen an Entwicklungshilfe fließen jedes Jahr aus den Industriestaaten der Welt nach Nepal, aber viel davon versandet einfach irgendwo.... Es gibt bereits einige Institutionen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, direkt, unbürokratisch und persönlich zu helfen. Eine herausragende Persönlichkeit ist Sir Edmund Hillary, der mit seinem Himalayan Trust Großartiges geschaffen und das Leben der Sherpas wesentlich geprägt hat: Schulen, Krankenhäuser, Wege, Brücken, Wasserleitungen, sowie der Erhalt und die Renovierung von Kulturgütern gehen auf seine vielen Initiativen zurück. NepaliMed Vorarlberg unterstützt in einem großartigen
Projekt den Nepalesischen Arzt und Chirurgen Dr. Ram Shresta und das
Dhulikhel Krankenhaus, das heute die medizinische Versorgung für ein
Einzugsgebiet von fast 450.000 Menschen bietet. NepalHilfe Tirol will sich neben der Förderung der medizinischen Versorgung Nepals und bereits bestehenden Projekten, wie z. B. das Dhulikhel Hospital - auch dem Sozialwesen widmen
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