Anekdoten

Von Gertrud Gabrielli – Trafoier

Mit unseren Schützlingen aus Nepal erlebten wir auch einige lustige Begebenheiten.

So dachte z.B. Dr. Sunila SHAKYA, dass in Tirol alle Menschen den Namen „Mahlzeit“ hätten. Sie saß in der Kantine im BKH Hall und alle Personen, die zum Essen kamen, begrüßten sie mit dem Wort „Mahlzeit“, sie antwortete ihnen freundlich mit „Sunila“. Aber vielleicht dachten danach ja auch ein paar Tiroler, dass Sunila auf nepalesisch Mahlzeit hieße.

Dr. Srijana DONGOL kam im Jänner bei eisigen Temperaturen und Schneefall in München mit Flipflop-Sandalen und Sommer-Shirt an. Sie hat dann wohl ihre Kollegin Dr. Sangina RANJIT-MALLA, die Jahre später für 6 Monate nach Innsbruck kam,  auf die Kälte in Europa vorbereitet. Sangina reiste bei sommerlichen Temperaturen mit Daunenjacke und Bergschuhe nach Tirol.

Unsere zwei Hebammen-Schülerinnen hatten anfangs große Probleme mit dem Einkauf in Supermärkten. Sie waren auf der Suche nach Eiern und fanden lediglich welche mit grüner Schale. Sie rätselten ob dies eventuell Eier von einem Krokodil sein könnten und haben dann ihren Einkauf ohne Eier beendet. Von hartgekochten Jauseneiern hatten sie nämlich noch nie gehört.

So gäbe es noch eine ganze Reihe zu berichten: vom Heimweh, von der nepalesischen Küche in Tirol bis zu – was bringt man als Geschenk nach Hause – und auch von vielen Tränen beim Abschied aus Tirol.