Nepal Eye Care Project

Ein Kooperationsprojekt der NEPAL HILFE TIROL – SEHEN OHNE GRENZEN – ROTARY CLUB LINZ – URFAHR u. ROTARY CLUB INNSBRUCK – GOLDENES DACHL und der ROTARY INT. FOUNDATION (TRF)

Von Prim. Dr. Markus Grasl, Vorstand der Augenabteilung am LKH Bruck / Mur Obmann des Vereins SEHEN OHNE GRENZEN (2008 – 2013).

Seit 2008 wurden im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts bis dato 6 sehr erfolgreiche Eye Camps in 3 verschiedenen Spitälern Nepals durchgeführt.

Dhulikhel Hospital ( 2 )
Lukla Hospital ( 2 )
Kunde Hillary Hospital ( 2 )
In Summe wurden über 300 Operationen ( v.a. gegen den Grauen Star und kleinere Operationen an den Augenlidern, und Bindehaut ) durchgeführt; rund 1000 Patienten wurden ambulant voruntersucht, konservativ behandelt oder für eine Operation ausgewählt.

Die Finanzierung der Eye – Camps, Teile der operativ – technische Ausstattung und Ausbildung einheimischer ÄrztInnen und OP Schwestern wurden durch Geld- und Sachspenden der beiden österreichischen Rotary Clubs, der Nepal Hilfe Tirol und des Vereins “Sehen ohne Grenzen” ermöglicht.

Seit 2008 besteht nun eine regelmäßige augenärztliche Versorgung auf höchstem Niveau in der Region Solu Khumbu mit einem Einzugsgebiet von rund 30.000 Sherpa, Nepalesen und Tibetern.

Seit 2008 mit dem Start des NEPAL EYE CARE PROJECT flossen bedeutende Mittel einerseits direkt als Rotary Beitrag des RC Linz – Urfahr und des RC-Innsbruck – Goldenes Dachl, andererseits durch die Rotary International Foundation und seit 2008 der Nepal Hilfe Tirol.

Mit den Spendengeldern werden mikrochirurgische Augeninstrumente, hochspezialisierte Geräte (u.a. Autoclaven, OP-Mikroskope, Biometrie, Perimeter, Autorefraktometer etc. ) sowie das gesamte Verbrauchsmaterial, vom Nähfaden über Einmalspritzen bis zu den Abdecktücher.

Dank der NepalHilfe Tirol konnte ein ganz bedeutender Baustein in der apparativen Ausstattung, nämlich das Autorefraktometer im Wert von über € 10.000,00 in den letzten Wochen finanziert werden.

Mit dieser Hilfe zur Selbsthilfe wird ein Meilenstein der augenärztlichen Versorgung in dieser extrem entlegenen Region in Nepal erreicht. Die betroffenen Menschen hätten sonst keine Chance, eine präzise Vermessung ihrer Sehkraft und damit optimale Korrektur einer Fehlsichtigkeit zu erreichen.